Hausgottesdienst für Familien zu Christi Himmelfahrt und für Sonntag, 24. Mai

Ablauf des Gottesdienstes

  • Wir versammeln uns an unserem Tisch. Wir können eine Bibel darauflegen und eine Kerze. Wir zünden eine Kerze an.
  • Wir singen ein Lied: „Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind."
  • Wir machen das Kreuzzeichen. Dabei sagen wir:
    Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes
  • Wir hören oder lesen das Evangelium dieses Sonntags.
    (Auch als mp3-Datei verfügbar).
    Es gibt Hintergrundinformationen, um den Text besser zu verstehen.
  • Wir machen eine kleine Aktion.  
  • Wir denken mit Hilfe von Fragen über das Evangelium nach und reden miteinander darüber (Auch als mp3-Datei verfügbar).
  • Wir beten das VaterUnser. Dabei reichen wir uns die Hände.
  • Wir beenden unseren kleinen Gottesdienst nach dem VaterUnser mit den Worten:
    „Es segne uns der Vater, der Sohn und der heilige Geist. Amen."
    Dabei können wir wieder das Kreuzzeichen machen wie am Anfang oder wir zeichnen uns gegenseitig ein Kreuz auf die Stirn. 

Wir beginnen den Gottesdienst 

Evangelium

► Zum Anhören: 

Werdet meine Zeugen!

Immer wieder stärkt Jesus seine Jüngerinnen und Jünger
mit seiner spürbaren Gegenwart.
Er ermutigt sie und weckt ihr Verständnis für den Weg
seines Lebens und Sterbens: „Alles ist in Erfüllung gegangen, was bei Mose,
bei den Propheten und in den Psalmen über mich gesagt ist:
Der Messias muss leiden und gekreuzigt werden.
Aber er wird den Tod überwinden.
„Ihr seid meine Zeugen", so beginnt er sein Abschiednehmen.
„Ich sende euch zu allen Menschen in alle Länder der Erde.
Alle sollen erfahren und spüren, dass Gott sie liebt.
Und ich lasse euch bei diesem Auftrag nicht allein.
Bleibt so lange in Jerusalem, bis ihr mit der Kraft Gottes erfüllt werdet!"
Nach diesen Worten führt Jesus sie nach Betanien.
Und da geschieht es: Noch während Jesus die Seinen segnet,
kehrt er endgültig heim zu Gott, seinem Vater im Himmel.
Die Jünger und Jüngerinnen preisen Gott, verneigen sich tief
und machen sich gestärkt auf den Weg zurück nach Jerusalem.
Sie sind voller Freude, denn sie haben das feste Vertrauen:
Jesus lässt uns nicht allein, auch wenn wir ihn nicht mehr sehen.

Information zum Evangelium

Immer wieder 40 ...

Die Zahl 40 taucht in der Bibel und im kirchlichen Leben immer wieder auf:

    • 40 Tage dauert die Fastenzeit vor Ostern (die Sonntage werden nicht mitgezählt, da muss nicht gefastet werden).
    • 40 Tage dauert es von Ostern, dem Fest der Auferstehung, bis zur Aufnahme Jesu in den Himmel.
    • 40 Jahre zog das Volk Israel nach der Flucht aus Ägypten durch die Wüste Sinai, bis sie ins gelobte Land kamen.

Es gibt noch viele weitere Beispiele. Die Zahl 40 hat also eine besondere Bedeutung. Sie steht für Umkehr, Veränderung und Neuanfang. Das liegt daran, dass sich die 40 aus der 4 und der 10 bilden lässt: 4 mal 10 ist 40.
Die 4 steht für die Erde und unsere Welt: 4 Himmelsrichtungen (Norden, Süden, Osten, Westen), 4 Elemente (Feuer, Erde, Wasser und Luft), 4 Lebensphasen (Kindheit, Jugend, Erwachsen, Alter).
Und die 10? 10 Finger, 10 Gebote... Zählt einmal die Zahlen von 1-4 zusammen: 1+2+3+4 ergibt?? Genau: 10.
Die 10 gilt als Zahl der Vollkommenheit und des Ganzen. Die Zahl 40 ist daher immer ein Hinweis darauf, dass um Vollendung der Welt geht, also um das Reich Gottes oder „den Himmel auf Erden".

Ostern, Himmelfahrt und Pfingsten gehören zusammen

Die Feste Ostern, Christi Himmelfahrt und Pfingsten gehören zusammen. Sie beschreiben den Weg vom Leben Jesu, seinen Tod hin zur Entstehung der Kirche mit den Aposteln und Jüngern.

Nach dem Tod und der Auferstehung Jesu (Ostern) erscheint Jesus seinen Freunden immer wieder. Sie erkennen ihn, als er das Brot mit ihnen bricht. Jesus macht ihnen Mut und bereitet sie auf ihr Leben ohne Jesus vor. Sie sollen weiterhin nach seinem Vorbild leben, von der Liebe Gottes erzählen, die mächtiger ist als der Tod.
Nach 40 Tagen verlässt Jesus diese Welt endgültig. Im Evangelium wird erzählt, dass er in den Himmel aufgefahren ist. Daher der Name des Festtages. Es wird auch erzählt, dass die Jünger noch auf ein Zeichen warten sollen.
Dieses Zeichen erscheint 10 Tage nach Fronleichnam – also 50 Tage nach Ostern. Dann feiern wir Pfingsten. Aber mehr verraten wir jetzt noch nicht. Dauert ja nicht lange

Aktionen

  • Spielt zusammen ein paar Runden „Alle Vögel fliegen hoch"

Setzt euch alle um einen stabilen Tisch herum, wenn ihr mindestens drei Mitspieler seid. Mit den Zeigefingern klopft und trommelt ihr nun wie die Wilden auf den Rand des Tisches, um einen Trommelwirbel zu signalisieren. Das Kind, welches für diese Runde als "Vogelchef" ernannt wurde, beginnt: Alle ........ fliegen hoch!!

Die Kinder am Tisch, die die ganze Zeit mit ihren Fingern trommeln, warten auf den Moment, an dem der Chef der Runde seine Wahl ausruft. Alle .... fliegen hoch!!! Ist es ein Lebewesen, oder ein Gegenstand, was fliegen kann? Dann hoch mit den Armen! Ist es etwas, was definitiv nicht fliegen kann, dann bleiben die Arme schön brav unten am Tisch. Der Vogelchef reißt in jedem Fall – egal, was er selbst ruft – die Arme in die Höhe und das jedes Mal, wenn er an der Reihe ist.
Wer an der falschen Stelle die Arme hochreißt, ist der nächste Vogelchef.

  • Himmelfahrtsmobile

Ihr braucht: 

  • Einen Ast ca. 60 cm lang
  • Nylonfaden (durchsichtiges Band)
  • Einen blauen Pappstreifen für Jesus: 1,5 cm von der langen Seite einer A3-Pappe (420 mm lang) abschneiden.
  • Für die Wolken 1,5 cm breite Streifen von der langen Seite einer weißen A4 -Pappe (297 mm lang) abschneiden
  • Klebstoff + Klebeunterlage

Jesus falten:
Am Pappstreifen zuerst einen Klebesteg lassen, dann wie auf dem Foto zu sehen, den Körper vom Kleidersaum in Richtung Kopf durch Knicken formen.
Die Rundung des Kopfes durch Zwirbeln mit dem Scherenrücken erstellen (bitte kindgerechte Schere verwenden – Verletzungsgefahr!).
Dann vom Kopf die andere Körperhälfte wieder nach unten Richtung Kleidersaum symmetrisch zur ersten Körperhälfte knicken.
Evtl. überschüssige Länge des Pappstreifens kürzen und beide Enden des Pappstreifenkleidersaumes mittels des Klebestegs zusammenkleben.
Wolken falten:
Am Pappstreifen zuerst einen Klebesteg lassen, dann ca. 2 cm zu einer leichten Rundung zwirbeln. Anschließend den Pappstreifen etwas knicken, dann wieder zwirbeln, knicken, zwirbeln etc.
Evtl. überschüssige Länge des Pappstreifens kürzen und beide Enden des Wolkenpappstreifens mittels Klebesteg zusammenkleben.
Mit einem Band oder dem Nylonfaden einen Aufhänger an den Ast knoten.
Jesus und die Wolken jeweils in unterschiedlichen Höhen an den Ast knoten.
Fertig! Wo soll das hübsche Stück hängen?

Zum Nachdenken und miteinander reden

► Zum Anhören: 

Das Wort „Zeuge" kennen wir eigentlich eher aus anderen Zusammenhängen: Bei einem Unfall oder bei einem Gerichtsprozess. Dabei ist ein Zeuge jemand, der von dem erzählt, was er weiß oder gesehen hat. Bei einem Unfall bedeutet das: Durch die Zeugen findet die Polizei heraus, wie es zu dem Unfall gekommen ist. Es ist ja ein Unterschied, ob jemand einen Fehler gemacht hat, rücksichtslos war oder einfach Pech hatte.
Im besten Falle ist ein Zeuge jemand, der hilft, die Wahrheit herauszufinden.
Und was bedeutet das, wenn Jesus meint: „Ihr werdet meine Zeugen sein"?
Jesus ist ein Mensch – ein besonderer zwar, aber er kann nicht für alle Zeiten auf der Erde sein. Am Tag Christi Himmelfahrt verlässt Jesus diese Welt endgültig. Er kann nicht mehr selbst von Gott erzählen, von seiner Liebe und von der Auferstehung. Deswegen verlässt er sich auf alle, die ihn kennen, lieben und an ihn glauben. Sie sollen seine Zeugen sein. Die Apostel, Jüngerinnen und Jünger. Und wir.
Das muss im Großen und Ganzen einigermaßen gut geklappt haben. Sonst würde es heute nicht immer noch Christ*innen geben.
Was könnt ihr über Jesus und Gott sagen?
Jeder kann sich einen Satz überlegen. Zum Beispiel: An Jesus finde ich gut, dass...
Jeder spricht seinen Satz laut aus. Es dürfen natürlich auch mehrere sein.
Das ist dann Eure Zeugenaussage.

Wir beten das VaterUnser

Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unserem Schuldigern
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen

Schlusssegen

Wir beenden unseren kleinen Gottesdienst mit den Worten:
„Es segne uns der Vater, der Sohn und der heilige Geist. Amen.

Dabei können wir wieder das Kreuzzeichen machen wie am Anfang oder wir zeichnen uns gegenseitig ein Kreuz auf die Stirn.

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